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Seefahrtschule Hafen Rostock - Ausbildung

Erleben Sie das Gefühl der Freiheit auf dem Wasser !
Wir bilden aus:
Bootsfahrschule Binnen und See, Binnenschifferpatente, Funkzeugnisse, Radarzeugnisse, Pyrotechnik
Unser Verbundpartner:
Ausbildungsstätten
Rostock:
an Bord des Traditionsschiffes
"MS Dresden"
An Bord des Kutters "Freya"

Schwerin:
Schweriner Seglerverein auf der Marstall-Halbinsel
Kleine Führerscheinkunde
Sportbootführerschein SEE ...                         
...ist die amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von allen Booten (auch Jetski und Jetbike) mit einer Motorleistung von mehr als 15 PS / 11,38 kW, vorgeschrieben auf deutschen Seeschifffahrtsstraßen. Das betrifft die 3-Seemeilen-Zone, die mit der offenen See verbundenen Hafenzufahrten und die betonnten Fahrwasser innerhalb der 12-Seemeilen-Zone. Die Fahrerlaubnis wird international anerkannt und ist nahezu immer beim  Chartern von Booten vorzulegen. So auch in norwegischen Gewässern, wo eine Fahrerlaubnis ab 2010 für Boote mit einer Länge von mehr als 7 Metern und mit einer Motorleistung von mehr als 25 PS Vorschrift ist.

Sportbootführerschein Binnen ...                         
...ist die amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von Motorbooten (auch Jetski und Jetbike) und Segelbooten auf deutschen Binnenwasserstraßen. Er ist vorgeschrieben für Boote bis zu einer Länge von 15 Metern und einer Motorleistung von mehr als 15 PS / 11,38 kW. (ab 15 Meter bis 25 Meter: Sportschifferzeugnis; nur auf dem  Rhein: Sportpatent) Im Raum Berlin auch für eine Segelfläche von mehr als 3 qm. Die Fahrerlaubnis wird international anerkannt und ist fast immer beim Chartern von Booten vorzulegen. Der Sportbootführerschein Binnen wird in den Betriebsarten Motorantrieb, Segel oder Surfen oder in Kombinationen ausgestellt.

Sportküstenschifferschein                         
Der SKS ist ein weiterführendes Befähigungszeugnis. Ausbildung und Prüfung ist abgestimmt auf das Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in Küstengewässern (alle Meere bis 12 sm Abstand von der Festlandküste). Der Sportküstenschifferschein ist ein reiner Befähigungsnachweis und erweitert nicht die Berechtigungen, welche man mit dem Sportbootführerschein See erworben hat, d. h. für das gewerbliche Führen einer Yacht ist der SKS nicht ausreichend. Für das Chartern einer seegängigen Yacht genügt der Sportbootführerschein See, wobei jedoch einige Vercharterer abhängig vom Revier auf dem Nachweis von Kenntnissen auf dem Niveau des SKS bestehen. Außerdem kann der SKS als Befähigungsnachweis eine Rolle bei einem Seeunfall und der damit verbundenen Untersuchung durch die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung und einem vielleicht folgenden gerichtlichen Prozess spielen.  Der Prüfungsstoff des SKS ist deutlich umfangreicher als der des SBF See.

Sportseeschifferschein                         
Der SSS ist ein weiterführendes Befähigungszeugnis. Ausbildung und Prüfung ist abgestimmt auf das Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in küstennahen  Seegewässern (alle Meere bis 30 sm sowie die gesamte Ost- und Nordsee,   Ärmelkanal, Bristolkanal, Irische und Schottische See, Mittelmeer  und Schwarzes Meer). Dieser Führerschein ist zum Führen gewerblich  genutzter Sportboote, im Küstenbereich bis 12sm, mit maximal 12 Mann  Besatzung und von Traditionsschiffen mit 15 bis 25 m Rumpflänge und mehr  als 25 Mann Besatzung in küstennaher Fahrt (bis 12 sm Küstenabstand)  vorgeschrieben. Im Falle der nichtgewerblichen Nutzung eines Sportbootes  ist der Schein freiwillig. Der SSS ist auch in einer Variante nur unter  Motor ausstellbar.                                                  

Sporthochseeschifferschein                                                 
Der SHS ist das amtliche Zertifikat und ein weiterführendes Befähigungszeugnis zum Führen von Yachten sowie Ausbildungs- und Traditionsschiffen "mit Antriebsmaschine" oder "mit Antriebsmaschine und unter Segel" in der weltweiten Fahrt (alle Meere). Der SHS ist für die gewerbliche Nutzung von Sportbooten im Fahrtbereich über 12 sm Küstenabstand vorgeschrieben. Im privaten Bereich ist der Erwerb freiwillig. Der SHS ist uneingeschränkt gültig für Sportboote, unabhängig von Länge, Verdrängung, Crewgröße, Motorisierung oder Besegelung, in weltweiter Fahrt. Hingegen dürfen maximal 12 Passagiere (zahlende Gäste) an Bord sein. Mehr als 12 Passagiere machen ein Schiff zum Passagierschiff, das nur von einem  Kapitän mit Patent für große Fahrt gefahren werden darf.  

UKW Sprechfunkzeugnisse                                                                                                                                                 
Das UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI) ist ein international gültiges Funkzeugnis. Es wird benötigt, um am Sprechfunk auf Binnenwasserstrassen teilnehmen zu können. Nach Übergang der Prüfungshoheit auf die Verbände ist dieses Zeugnis der Nachfolger des UKW-Sprechfunkzeugnisses
                                                                                                                                                          

Das beschränkt gültige Funkbetriebszeugnis (Short Range Certificate - SRC) ist ein international gültiges Funkzeugnis. Es wird benötigt, um am weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) und am UKW-Sprechfunk auf See teilnehmen zu können. Nach Übergang der Prüfungshoheit auf die Verbände ist dieses Zeugnis der Nachfolger des UKW-Betriebszeugnisses I.
                                                                                                                                                          

Das Allgemein gültige Funkbetriebszeugnis (Long Range Certificate - LRC) ist ein international gültiges Funkzeugnis. Es wird benötigt, um am weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) und am Sprechfunk mit UKW-, Grenz-Kurzwelle- und Satellitenfunk-Geräten auf See teilnehmen zu können. Nach   Übergang der Prüfungshoheit auf die Verbände ist dieses Zeugnis der Nachfolger des Allgemeinen Betriebszeugnisses ABZ.
                                

Fachkundenachweis Pyrotechnik                                                  
Prüfung über Fachkunde der pyrotechnischen Signalmittel
Fachkundenachweis (FKN) nach §1 Abs. 3 Erste SprengV.
Nahezu alle seegängigen Boote sind mit pyrotechnischen Seenotsignalmitteln (einer Signalpistole mit Munition, Signalraketen, Handfackeln, Rauchsignalen) ausgerüstet. Während Handfackeln und Rauchsignale ohne besondere Einschränkungen erworben werden dürfen, ist der Erwerb, Verbringung und die häusliche Lagerung einer Signalpistole oder Signalraketen nur gestattet, wenn ein Sachkundenachweis nach dem Waffengesetz und Fachkundenachweis nach dem Sprengstoffgesetz vorgelegt werden kann. Zum Kauf einer Signalpistole benötigt man sogar eine Waffenbesitzkarte. Der Nachweis wird im Yachtsport als Pyroschein bezeichnet, obwohl früher nur ein Stempel in den Sbf See, SKS, SSS oder SHS eingetragen wurde (der sog. Befreiungsvermerk). Es gibt jetzt ein eigenständiges Zertifikat. Der Besuch eines Kurses ist nicht vorgeschrieben. Trotzdem können wichtige praktische Erfahrungen im Umgang mit pyrotechnischen Signalmitteln nur bei einer Vorführung und Übung gesammelt werden.
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